Cookies im Browser vermeiden oder deaktivieren

Wir können nur spekulieren, wie viele Cookies täglich in unseren Browser-Caches landen. Hier liegen wir bereits im Trilliarden-Bereich oder höher. Daher sind Cookies ein wichtiger Faktor für die Klimabilanz des Internets und bieten einiges an Optimierungspotenzial.

Was kannst Du tun, um weniger Cookies zu speichern?

Zunächst kannst Du alle Cookies im Browser generell deaktivieren. Diese Holzhammer-Methode ergibt jedoch nicht viel Sinn, denn so funktionieren einige Webseiten nur noch eingeschränkt oder gar nicht. 

Du kannst Cookies nach dem Schließen des Browsers einfach löschen. Dauerhaft gespeicherte Cookies sindnur in wenigen Fällen sinnvoll: Zum Beispiel, wenn die Seiten wissen wollen, wann Du sie zuletzt besucht hast.

Darüber hinaus kannst Du verhindern, dass sogenannte „Third Party Cookies“ überhaupt erst gespeichert werden. Oder Du startest neue Tabs im Browser im sogenannten „Privat-Modus“, in dem Du weitgehend anonym surft. 

Keine irreführenden Cookie-Banner

Ein weiteres Problem sind die leidigen und überwiegend nicht DSGVO-konformen Cookie-Consent-Banner auf vielen kommerziellen Webseiten, die für alle Besuchenden lästig sind. Die genaue Anzahl, die wir jeden Tag an- oder wegklicken müssen, weiß niemand. Viele Nutzende klicken bewusst, oder weil die Banner irreführend gestaltet sind, auf die Option „alle akzeptieren“ und speichern mit dieser Entscheidung jedes Mal eine unbekannte Zahl an Cookies in ihrem Browser. 

Die DSGVO schreibt eindeutig vor, dass ein Opt-Out mit einem Klick möglich sein muss und keine Option farblich bevorzugt dargestellt werden darf. Viele Webseitenbetreibende verstoßen bewusst dagegen, weil sie bisher keinerlei Strafen von Aufsichtsbehörden befürchten mussten. Dieses Thema könnte sich durch eine verschärfte EU-Gesetzgebung in näherer Zukunft ganz erledigen, denn die Zeit der Cookies scheint abgelaufen zu sein. Damit würden uns Milliarden unnötige Klicks auf Cookie-Banner und Abermilliarden gespeicherte Cookies auf unseren Endgeräten erspart bleiben. Und damit auch viele CO2-Emissionen!

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